Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RAMMSTEIN Austria Fanforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »Süßkind« ist männlich
  • »Süßkind« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 23. Mai 2015

Wohnort: Braunschweig

  • Nachricht senden

1

Montag, 18. Juli 2016, 12:31

Rammstein aus der Sicht eines Afrikaander

Habe heute einen sehr interessanten Beitrag eines Südafrikaners gelesen, der diesen anlässlich eines der drei Konzerte auf der Waldbühne in Berlin geschrieben hatte
Diesen Text sollten sich alle deutschen Feuilleton Kritiker mal durchlesen
Es gibt viele solcher und ähnlicher Texte von Ausländern wie sie Rammstein sehen oder von deutschen im Ausland Rammstein und Sie selbst daraufhin als deutsche aus der Ferne wahrgenommen werden.
Dieser hier ist wirklich sehr gut und ausführlich und trifft es meiner Meinung nach sehr gut
http://noisey.vice.com/de/blog/wie-es-is…chland-zu-gehen

Gleichzeitig stellt der Autor seine Ansicht zu den Verhältnissen der weißen Afrikaner in Südafrika her und vergleicht diese mit der Situation der deutschen und Ihrem gleichsamen Schuldkomplex und empfindet so etwas wie Verständnis für deutsche Rammsteinhasser , eben aufgrund der Erinnerung an extra hervorgehobene Ultra Stereotypen die man normal tunlichst vermeiden möchte und ist gleichzeitig voller Bewunderung weil eben diese Stereotypen dadurch gebrochen und ins Gegenteil im Ausland umgewandelt werden.


...Sie sind gleichzeitig die wohl deutscheste Band der Welt und die absolute Antithese dessen—vielleicht werden sie zu Letzterem...weil sie sich als Ersteres geben ...
....und womit Rammstein u. a auch das Klischee von den humorlosen Deutschen gründlich ausgeräumt hätten....

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Süßkind« (18. Juli 2016, 12:54)


Zahnstein

Klobürste der Nation

  • »Zahnstein« ist männlich

Registrierungsdatum: 15. Oktober 2007

Wohnort: Tief im Westerwald

  • Nachricht senden

2

Montag, 18. Juli 2016, 12:45

In der Tat ein sehr interessanter Artikel, danke fürs teilen. Ich war ja den ganzen Artikel lang gespannt, wann der Autor wohl ''die Antwoord'' erwähnen wird, da die ja, wenn nicht musikalisch, aber von der gesellschaftlichen Rezeption her das gleiche Phänomen für Südafrika darstellen, wie Rammstein es hier vor allem in den 90ern getan haben.
Für mich als Kulturwissenschaftsstudent sind da vor allem auch solche Aussagen wie das Unverständnis über manche Bewegungen und Showeffekte interessant, das zeigt, dass die Performance von Rammstein eventuell implizit allein schon auf der rein motorischen Ebene in Mimik und Gestik etwas kulturell eigenes ausdrückt, was offenbar nicht allen Menschen von Beginn an zugänglich ist. Aber gut, so geht es hier eventuell den Menschen wenn sie einen südafrikanischen Act wie ''die Antwoord'' sehen, vielleicht auch.
Irrtümer haben ihren Wert;
Jedoch nur hier und da.
Nicht jeder, der nach Indien fährt,
entdeckt Amerika

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zahnstein« (18. Juli 2016, 12:45)


  • »Süßkind« ist männlich
  • »Süßkind« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 23. Mai 2015

Wohnort: Braunschweig

  • Nachricht senden

3

Montag, 18. Juli 2016, 13:19

Ja, ich finde ja selbst interessant wie ich mir bsw. als Kind von mir unbekannten Künstlern in einer fremden Sprache , selbst oft Bilder im Kopf herstelle und mir damit eine eine eigene Aussage herstellte.
Dabei oft verwundert war , wenn sich diese später nicht als ähnlich bsw. deckungsgleich herausstellte.
Bei an manch jemand männlichen pubertär jugendlichen aus dem Ausland (bsw. Mittelamerika) mag dann ebenfalls eine gewisse "Enttäuschung" mitspielen , wenn sein eigenes "mächtiges" Rammstein Bild samt Ihrer Texte nicht dem entspricht was er sich vorher drunter vorgestellt hat
Andererseits hört man von vielen die sich sehr mit Musik beschäftigen und mehr wissen wollen , gleichzeitig das die vorher verhasste deutsche Sprache plötzlich auch wunderschön statt abstoßend klingen kann, sexy und gefährlich- reizvoll zugleich , so eine Art plötzlich unerklärliche "Hassliebe".
Wo man sich vorher nie so dafür interessierte und deutsch per se langweilig und schrecklich war.
Rammstein hat es geschafft statt durch Vermeidung des Stereotypen diese gerade zu präsentieren , extra zu überzeichnen , das sich das alles in Gegenteil verändert und die Zuhörer ob gewollt oder ungewollt dann eine Menge über Deutschland , seiner Kultur , seiner Sprache und seiner Geschichte hinten rum mitbekommen, sich mit beschäftigen und erfahren , wofür sie sich vielleicht vorher nie interessierten.
Im Grunde haben sie dem Zuhörer eine Falle gestellt, den umgekehrt hätte das ja so nicht funktioniert.
Ich präsentiere den reizvollen Schockthrill und plötzlich beschäftigt (oder wird konfrontiert) sich manch ein Zuhörer mit Goethe, Gebrüdern Grimm, deutschen Phrasen o. ä

Interessant finde ich auch immer das Empfinden von Dominanz, Ordnung, Struktur, Kommandoton, Dadaismus ,Roboterhaftigkeit und Effizienz bei im Ausland in deutscher Sprache erfolgreich dargebrachte Musik , was ja durch das stets pünktliche Konzertbeginn , nun auch mittels Countdown bei R+ nochmals unterstrichen wird


http://backview.eu/rammstein/
http://www.solinger-tageblatt.de/solinge…nd-3892900.html

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Süßkind« (18. Juli 2016, 13:26)


Stein um Stein

Rammsteinfreak

  • »Stein um Stein« ist männlich

Registrierungsdatum: 3. November 2005

Wohnort: Wipperfürth

  • Nachricht senden

4

Montag, 18. Juli 2016, 16:12

Insgesamt schön geschriebener Artikel bisher. Habe ihn leider nur überfliegen können bisher, werde ihn mir nach Feierabend aber definitiv nochmal komplett durchlesen. Aber schön mal zu lesen, wie Leute aus diesen Ländern Rammstein wahrnehmen. Bisher liest man ja immer nur Texte aus den gleichen Ländern.
Hier könnte Ihre Werbung stehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Stein um Stein« (18. Juli 2016, 16:13)


LindemannPoems

It's man devouring man, my dear!

  • Nachricht senden

5

Montag, 18. Juli 2016, 17:56

In der Tat ein sehr interessanter Artikel, danke fürs teilen. Ich war ja den ganzen Artikel lang gespannt, wann der Autor wohl ''die Antwoord'' erwähnen wird, da die ja, wenn nicht musikalisch, aber von der gesellschaftlichen Rezeption her das gleiche Phänomen für Südafrika darstellen, wie Rammstein es hier vor allem in den 90ern getan haben.
Für mich als Kulturwissenschaftsstudent sind da vor allem auch solche Aussagen wie das Unverständnis über manche Bewegungen und Showeffekte interessant, das zeigt, dass die Performance von Rammstein eventuell implizit allein schon auf der rein motorischen Ebene in Mimik und Gestik etwas kulturell eigenes ausdrückt, was offenbar nicht allen Menschen von Beginn an zugänglich ist. Aber gut, so geht es hier eventuell den Menschen wenn sie einen südafrikanischen Act wie ''die Antwoord'' sehen, vielleicht auch.
Muss mir den Artikel gleich mal zu Gemüte führen - aber schon mal vorab: Die Antwood :heartsmile:


  • »ST44« ist männlich

Registrierungsdatum: 26. April 2016

Wohnort: Bautzen

  • Nachricht senden

6

Montag, 18. Juli 2016, 19:34

Er hat aber Links 2-3-4 irgendwie verpasst/verschlafen/etc. :]

Ähnliche Themen